
Die Skatfront
berichtet, 08.02.2012, 205. Spieltag
Gipfeltreffen der Urgesteine!
Zu
einem, in dieser Form schon sehr lange nicht mehr dagewesenen Spielabend kam es
am 9. Februar 2012 in unserem Clubhaus in der Otto-Grün-Straße.
Gaben
sich doch heute hier ausschließlich die renommierten Gründungsmitglieder
unseres glorreichen Vereins ein Stelldichein. Jupp, der Rodenbacher, weilt noch
mit seiner Gemahlin im Urlaub und fehlte entschuldigt. Adekro hatte sich auch
abgekündigt, allerdings mit einer latenten Spieloption. Der Übog kam erst am
Vorabend aus dem Urlaub und musste sich von den Reisestrapazen erholen.
Und so ist es denn kein Wunder, dass
Karl-Heinz Käbisch, der Protokollant des heutigen Abends, folgende einleitende
Worte zu Papier bringt: „Heute „Alten“-Spieltag. Es sitzen die Ursprungs BOUWE
am Tisch. Sie bringen gemeinsam etwa 600 Spieltage an die Platte.“
Gleich
zu Beginn gibt REBAWE eine Erklärung ab. Er babbt zukünftig nichts mehr unautorisiert
in unser Dokumentationsbuch.
HdJ,
der heutige Gastgeber, fragt, wann wir denn zu speisen gedenken. Der amtierende
Skatkönig antwortet prompt: „Am besten gleich, ich habe nämlich Hunger!“ Die
anderen Gründungsmitglieder wollten eigentlich zunächst Skatspielen, schließen
sich doch jedoch dem Ansinnen des USB taktvoll aus Anstandsgründen an. Der
Gastgeber zelebriert eigens eine Spezialität aus der Rhön. Dazu reicht er
selbstgemachten Kartoffelsalat von seiner Mutter, bei der wir uns dafür auch
herzlich bedanken möchten.
Während
des Arbeitsessens erfolgte die Abarbeitung diverser organisatorischer
Fragenkomplexe. Die von Adekro neu in die Diskussion gebrachten
Alternativtermine zum diesjährigen Event wurden erörtert.
Allerdings
konnte keiner der vorgeschlagenen Zeitpläne wegen anderer Terminüberschneidungen
seitens HdJ und USB berücksichtigt werden. Ergebnis der ausführlichen
Begutachtung: Das Präsidium versucht noch einmal einen gemeinsamen Termin am
Pfingstwochenende, das wäre vom 25. bis zum 28. Mai, für eine Fahrt nach
Altenburg zu erreichen. Sollte Altenburg bereits ausgebucht sein, bleibt der
Termin dennoch stehen und ein alternatives Ausflugziel wird geplant.
Gleichzeitig fand an diesem Abend eine imposante Telefonkonferenz mit dem
gerade aus dem Urlaub zurück gekommenen ÜBOG statt.
Hierbei
wurde folgende Einigung erzielt. Der Pfingstermin für den Event wurde fixiert,
zumal sich Andrea für Ihre Zusage den Übog an Pfingsten frei zu lassen als
bestechlich bezeichnete. Sie ist also wulffbar. Und dass wir alle an dem
Wochenende vom 20. bis zum 22. April 2012 einen gemeinsamen Ausflug zu ÜBOG und
Andrea nach Harsewinkel unternehmen wollen. Fortsetzung oben rechts
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... ÜBOG
hat uns bereits telefonisch reichliche Bewirtung und Unterkunft für diesen
Event versichert. Wahrscheinlich ostwestfalener Zwergroulladen. Das
Harsewinkeler Wochenende steht unter dem Motto „Ein Wochenende bei guten Freunden
in Ostwestfalen“. Nähere Einzelheiten hierzu wird die Pressestelle in Kürze veröffentlichen.
21:10:
REBAWE schickt Beagle Lady auf den Hundeplatz! Beagle hört nicht.
HdJ
intoniert den Faschingsschlager „Liebe unterm Hirschgeweih“ und fordert seine
Mitspieler vehement auf, mit ihm einzustimmen. Wir müssen schließlich bis zu Großauheimer
Faschingsumzug präpariert sein.
Nach
der ersten Runde im Räuberskat fragt REBAWE, ob wir schon durch sind. Danach
dotterte er selbst einen Grand. Seine Mitspieler USB und HdJ haben aber locker
den Schneider geschafft.
21:150:
Kartenverwirrung!!! REBAWE muss geben, hebt ab und schmeißt dabei noch welche
runter. – Hütchenspieler!
21.20
Uhr: Lady, die Haushündin, schläft inzwischen tief und fest.
Da
meldet sich der USB schnuppernd zu Wort: „Riech mal! – Schilfunken? – Wer?“ - Dazu
der erläuternde Kommentar von REBAWE: „ Ich nicht, heute jetzt nicht mehr!“
Kurz
darauf gibt REBAWE die Karten im Räuber-Skat und fordert seine Mitspieler auf:
„Dann reizt mal schön!“ Dann setzt REBAWE seine Che-Merkel-Mütze wieder auf und
alle sind begeistert. Erneut wird nach dem diesjährigen Faschingsschlager „
Liebe unterm Hirschgeweih“ verlang. Alle Vereinsmitglieder singen diesen Song
nicht nur aus voller Inbrunst mit. Nein, sie setzen noch einen drauf und singen
jetzt auch noch das Peru-Lied. Zahlreiche weibliche Zaungäste Jana, Rabea, Ute
sowie der wieder erwachte Beagle Lady drängen sich derweil in den Clubräumen
und sind von der einmaligen gesanglichen Qualität der Interpreten sichtlich
ergriffen. Wenn man das ganze musikalische Treiben live und unplugged miterlebt
hat, könnte man glatt meinen nicht bei einem international agierenden
Skatverein, sondern bei einem renommierten Gesangsverein zu Gast zu sein. Der
neuerliche Vorstoß eine CD mit dem gesamten Repertoire auf zunehmen wird ins
Auge gefasst. Der Liedtext „Liebe unterm Hirschgeweih…“ geht den
Vereinsmitgliedern separat zu um Diebstahl zu vermeiden.
22:00:
REBAWE gibt erneut extrem unkoordiniert die Karten. Gelobt, demnächst will er
aber mit Dr. Picard einmal Skat spielen. Wo ist der Zusammenhang?
Letztes
Pflichtspiel des Abends: USB darf noch einen Grand spielen. Da er weder ein As
noch einen Bauern besitzt und zudem von REBAWE noch einen saftigen Stoß erhält,
beendet er diese Spielsequenz auf recht unkonventionelle Art und Weise. Er
schmeißt seine Karten auf den Spieltisch und erklärt, dass er die Schnauze voll
habe. Resultat: Ohne Vier, spiel Fünf, Schneider sechs, Schwarz sieben und dazu
noch der zuckersüße Contra von REBAWE obendrauf!
Anmerkung
und Nachfrage seitens der Redaktion: Warum hat er eigentlich nicht Re gejodelt?
– PS.: Wir hatten schon lange keine NPE mehr!!!
Auf
ein Neues
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Die Skatfront berichtet, 26.01.2012, 204. Spieltag Der
heutige Spielabend fand im Hause des frisch gekürten Skatkönigs USB
statt. Karl-Heinz litt unter den Folgen eines Zahnarzttermins und bat
daher um rasche Durchführung des Spielbetriebs. Weitere aktuelle
Info. Aufgrund diverser Terminprobleme mehrerer Vorstandsmitglieder muss
der Termin der diesjährigen JHV, sowie der Ort Altenburg verschoben
werden. Damit stand ab 18:15 fest, dass wir für die diesjährige JHV
einen neuen Termin anberaumen müssen. Die anwesenden Mitglieder und
Probanden – auch Adekro war seit geraumer Zeit wieder einmal dabei! –
verständigten sich darauf, die Termine 20. bis 22. oder 27. bis 29.
April in die nähere Auswahl zu nehmen. Rückmeldungen sollten
diesbezüglich möglichst zeitnah an HdJ weitergeleitet werden.
Gleichzeitig wurde auch darüber nachgedacht, den schon geplanten Ort
unserer JHV, nämlich Altenburg in Thüringen, auf einen späteren
Zeitpunkt ( möglicherweise 2013) zu verschieben und stattdessen nach
einem neuen Tagungsort Ausschau zu halten.
Und nun zu den erfreulichen Momenten des heutigen Spielabends: Zunächst
legte unser Proband Jupp Malorny aus Rodenbach seine von ihm sehr
gewissenhaft und akribisch beantworteten Fragen aus der Vorqualifikation
zur Aufnahmeprüfung dem Präsidium vor. Die Vorqualifikation setzte
sich aus den drei Prüfungsschwerpunkten Allgemeines Vereinswissen,
Historische Kenntnisse über Spielpraktiken im Mittelalter und deren
juristische Folgen bei Nichtbeachtung, sowie dem Fragenkomplex über
spezifische Großauheimer Mundart im semantischen Kontext zusammen. HdJ,
auch vielen Skatspielern unter seinem bürgerlichen Namen Uwe Hamann
bekannt, machte sich schon während des Spielabends daran, die
umfangreichen Prüfungsunterlagen einer vorläufigen Sondierung zu
unterziehen. Seine auf Stichproben konzentrierte Überprüfung ergab außer
der Anwendung eines völlig berechtigten Stornos seitens der
Vereinsleitung ein positives Resümee. „Auch wenn die Trauben für jeden noch so vorzüglichen
Skatspieler bei der Großen Prüfungskommission sehr hoch hängen, möchte
ich meinem Optimismus Ausdruck verleihen und dem hoffnungsfrohen
Probanden Jupp Malorny eine hohe Erfolgschance attestieren,“ so HdJ
weiter. Fortsetzung oben rechts
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... und hier wie übliche noch ein paar Highlights zum Spielabend! 18:50:
USB spielt eine „greise Oma“ (Originalzitat von HdJ), grinst trotz
Zahnschmerz, wird aber ausnahmsweise, aus medizinischen Gründen von
einem Grinseuro verschont. 19:15: REBAWE setzt gegen einen
offensichtlichen Durchmarsch seines Antipoden mit 3 Assen Akzente.
Hierauf Adekro: „Das ging doch gar nicht, du hast ja nur zwei Asse.“
REBAWE: „Dann hatte ich eben nur zwei Asse,“ sagte es und war trotzdem
guter Dinge. Übrigens: der Solospieler gewann seinen Durchmarsch
mühelos. 19:20 Adekro berichtet, er habe neulich eine „Duft-Kerze“ hinterlassen. Das Wann, Wo und Warum bleiben aber im Dunkeln. 19:30: Melangierter Satz: „REBAWE spielt hintergründig Scheiße!“ 19:37:
Der USB lächelt gebührenfrei, trotz erheblicher Zahnschmerzen. Der
Proband Jupp von Rodenbach empfiehlt sich durch unauffällige und
mannschaftsdienliche Spielweise und sammelt damit auch schon in gewisser
Weise Pluspunkte für die bevorstehende große Aufnahmeprüfung. Halt,
das hört sich nach wulffen an. Das gibt es bei uns nicht. Unsere
Prüfungen verlaufen nicht nach gewulffter Guttenberg Manier. 19:45:
HdJ: „Ich habe nur Luschen!“ Adekro kontert: „Warum hast du dann Karo
gespielt?“ Die Vereinsleitung gibt zu dieser Anfrage unseres
Großkrotzenburger Mitspielers bekannt: Es handelte sich für HdJ um sein
allerletztes Spiel in der Räuberrunde. Der Abend klang im
harmonischen Rahmen gegen 21:30 aus. Alle Aktiven konnten sich auf den
noch schneefreien Heimweg machen. Auch Adekro saß im richtigen Bus nach
Großkrotzenburg und erreichte sein Ziel sicher. Ein kleines
Dankeschön noch von der gesamten Vereinsleitung an die beiden Gastgeber
USB und Edeltraut für die gute und reichhaltige Bewirtung. Wirklich
schade, dass unser ÜBOG heute leider nicht dabei sein konnte. Aber was
soll`s, er macht ja gerade ohnehin Diät! Auf ein Neues
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